Gefangen in dir selbst

Wir kennen Gefängnisse im außen, aber wie viele sind in ihrem inneren Gefängnis „gefangen“? Wie viele leben ein Leben, das nicht wirklich das ist, was sie wollen? Wieviel orientieren sich an allem, nur nicht an sich selbst?

Zu viele!

Und bei allen heißt der Gefängniswächter ANGST. Angst etwas zu verändern. Angst neu anzufangen. Angst Neues zu wagen. Angst endlich die eigenen Träume zu leben. Angst, den Ansprüchen der anderen nicht zu genügen. Angst, nicht geliebt zu werden. Angst, anders zu sein als andere. Angst, allein zu sein.

Ich könnte diese Aufzählung noch lange fortsetzen. Aber warum ist das so? Warum haben so viele Angst, etwas zu ändern, das Leben zu leben, das sie sich wünschen? Weil Sie nicht daran glauben, dass sie es schaffen können. Weil Sie sich so gut eingenistet haben in ihrer vermeintlichen Sicherheit, in ihrer „Komfortzone“, die in Wirklichkeit gar keine ist.

Mir war das Thema gar nicht so präsent, weil ich diese Angst schon länger nicht mehr kenne. Als ich aber dieses Bild malte, es entstand wie immer ohne nachzudenken, ohne Ziel, kam das Thema auf. Wenn ich male, gehe ich ganz bewusst in einen Zustand der Entspannung, raus aus dem Verstand, rein ins Herz, in einen meditativen Zustand. Und dann entsteht etwas. Erst wenn ich fertig bin, schau ich genau hin und dann kommen innerlich Worte, Bilder, Zusammenhänge. Und bei diesem Bild war klar und deutlich das Wort „GEFANGEN“ dar. Es zeigt den Zustand der Menschheit. Der meisten jedenfalls. Und auch ich war lange in meinem eigenen Gefängnis eingeschlossen.

Gefangen in sich selbst, im außen funktionierend, innerlich verschlossen, sehnsuchtsvoll nach draußen schauend, nicht wissend, wie das „da draußen“ zu erreichen ist. Nicht ahnend, dass „das da draußen“ nur „im Innen“ erreicht werden kann.

Ich erlebe so viele, die Seminare über Seminare besuchen, von einem zum nächsten rennen, immer auf der Suche. Sie wollen alle das Gleiche. Sich entwickeln, wachsen, Ihr Potential leben, glücklich sein. Aber das gelingt nur, wenn wir nach Innen schauen, wenn wir unseren wahren Ursprung wieder erfahren, die Verbindung zu unserem wahren Wesen wieder aufbauen. Dann beginnen wir Stück für Stück abzutragen, was da alles in uns vergraben liegt. „Wo sind meine Blockaden? Was sind die Glaubenssätze, die mich klein halten? Welche schmerzhaften Erlebnisse zwingen mich immer wieder die selben leidvollen Situationen zu erleben?“ Erst wenn du nach innen gehst und wirklich bereit bist, DICH zu ändern, wird sich dein Leben ändern.

Und wie arbeitest du daran? Es gibt ganz unterschiedliche Wege. Ich weiß nicht, welches deiner ist. Mein Weg führte mich über andauernde Krankheiten, ausgelaugt sein, Unzufriedenheit im Job dazu, dazu, endlich mal genauer hinzuschauen. Ich begann zu suchen. Und wenn wir ernsthaft anfangen zu suchen, dann finden wir auch. Bei mir war es eine Heilpraktikerin, die mit einer bestimmten Technik lange verschüttete, schmerzhafte Kindheitserinnerungen, die mit ganz viel Wut einhergingen, wieder hochholte. Ich konnte Sie damals auflösen, nicht wissend, dass ich sie nur an der Oberfläche gelöst hatte und dass da noch viel mehr brodelte. Mein Weg ging weiter über einige Jahre Yoga-Praxis, Meditation (was ich damals dafür hielt), diverse andere Techniken und so weiter. Wie heißt es so schön im „Kybalion“: Ist der Schüler bereit, wird sich der Lehrer finden“. Irgendwann war ich wohl bereit. Mir begegneten 2 wundervolle Menschen, die ich schon sehr lange kannte (ja, sowas gibt es ;-). Ich begann zu reisen. 6 Jahre von 2005 bis zum Jahreswechsel 2011/2012. Die Pyramiden in Ägypten, Macchu Piccu in Peru, ein wundervoller, sehr alter Platz in Malaysia, Marokko, England/Wales, Indien und ein wundervoller, spiritueller Platz in Amerika. 6 Jahre, die mich an viele alte, heilige Plätze führten, in denen ich viel auflösen konnte, in denen ich begann zu verstehen und mich zu erinnern (wobei ich viel später die Erkenntnis bekam, dass dieses sich „erinnern“ gar nicht wichtig ist, wichtig ist es im Hier und Jetzt zu leben. Aber dazu später mehr). 2012, ich durfte den Jahreswechsel 2011/2012 in einem Kriya-Yoga Ashram in Indien verbringen, dachte ich, ich sei am Ziel. Weit gefehlt. Es war erst der Anfang.

Sind wir jemals am Ziel? Nein. Von 2012 bis 2015 lebte ich ein glückliches, wenn auch nicht ganz „problemfreies“ Leben. 2015 begegnete mir Maitreya Dadashreeji. Und in diesem Moment begann die Reise erst. Eine Reise, die bis heute anhält, die so viel verändert hat in mir, in meinem Leben. Verändert zum positiven. Die mir Erkenntnisse gebracht hat, die ich nie für möglich gehalten hätte. Die mich mit wundervollen Menschen in Kontakt gebracht hat.

Ich möchte dir meine Reise erzählen. Stück für Stück. Vielleicht hilft sie dir, deinen eigenen Weg zu finden oder du findest einfach nur eine neue Erkenntnis für dich selbst. Wer weiß. Schau immer mal wieder rein. In unregelmässigen Abständen wirst du hier „neue Berichte“ finden. Wenn du Fragen dazu hast, dich einfach austauschen möchtest oder vielleicht gerne Unterstützung hättest, dann schreib mir. Meine E-Mail findest du auf der Startseite.

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